Ratgeber

Dachdecker finden und erkennen

Das Wichtigste zu Auswahl, Kosten und Ernstfall, damit Sie eine gute Entscheidung treffen, bevor Sie beauftragen.

Woran erkennt man einen guten Dachdecker?

Das Dachdeckerhandwerk ist zulassungspflichtig, es gehört ein Meister in den Betrieb. Ein gutes Angebot listet Positionen einzeln auf: Abdecken, Unterspannbahn, Lattung, Eindeckung, Anschlüsse, Gerüst und Entsorgung. Vorsicht bei Haustürgeschäften, bei denen jemand unangemeldet ein angeblich kaputtes Dach entdeckt und sofort anfangen will, davor warnen Verbraucherzentralen regelmäßig.

Was kostet eine Dachsanierung?

Der Preis hängt an Fläche, Dachform, Material und daran, ob die Dämmung mit erneuert wird. Als grobe Orientierung liegt eine Neueindeckung beim Einfamilienhaus im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich, einzelne Reparaturen dagegen im dreistelligen. Das Gerüst ist ein eigener, spürbarer Posten und gehört ins Angebot, nicht in die Schlussrechnung.

Sturmschaden: die richtige Reihenfolge

Zuerst sichern, damit kein Wasser nachläuft, und alles fotografieren, bevor etwas verändert wird. Danach den Schaden bei der Versicherung melden, bei Sturm greift meist die Wohngebäudeversicherung. Erst dann reparieren lassen. Notsicherungen sind in der Regel gedeckt, größere Arbeiten sollten Sie vorher freigeben lassen.

Woran Sie merken, dass das Dach fällig wird

Feuchte Flecken am Dachboden, verrutschte oder gerissene Ziegel, Moos in großen Mengen, bröselnde Dachpappe am Flachdach und Zugluft unter dem Dach sind deutliche Zeichen. Ein Dachcheck einmal im Jahr, meist im dreistelligen Bereich, findet lose Ziegel und verstopfte Rinnen, bevor daraus ein Wasserschaden wird.

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